Inklusion

Schüler, die in ihrem Bildungs-, Entwicklungs- oder Lernmöglichkeiten derart beeinträchtigt sind, dass bei ihnen Anhaltspunkte für einen sonderpädagogischen Förderbedarf vorliegen, haben laut Sächs. Schulgesetz § 4  Anspruch auf sonderpädagogischer Förderung.

Dieser kann in folgenden Förderschwerpunkten bestehen:

- Sehen

- Hören

- geistige Entwicklung

- Körperliche und motorische Entwicklung

- Lernen

- Sprache

- emotionale und soziale Entwicklung

 

Jeder Förderschwerpunkt kann inklusiv, unter Berücksichtigung entsprechender Maßnahmen, an der Grundschule, unterrichtet werden.

 

Außerden ist unsere Grundschule seit 2014 eine Stützpunktschule der Sprachheilschule Zwickau.

 

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf sollen, soweit wie möglich, gemeinsam mit Kindern ohne Beeinträchtigung lernen.

Um der Herausforderung des integrativen Unterrichts bestmöglich gerecht zu werden, bekommen wir Unterstützung von Frau Hofmann, einer Sprachheilpädagogin.

Alle Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Schwerpunkt Sprache werden von ihr besonders gefördert. Außerdem berät sie alle unterrichtenden Lehrer der Schule und bildet sie zum Thema Inklusion fort.

Mit der Sprachheilschule "Anne Frank" in Zwickau haben wir eine Kooperationsvereinbarung getroffen, in der alle Details der Zusammenarbeit genau beschrieben sind.

 

 

Wie wird alles umgesetzt?

 

Wer wird ein Sprachintegrationskind?

 

Wenn bei einem Schulanfänger oder Schüler Sprachauffälligkeiten von Erziehern, Eltern oder Lehrern bemerkt werden, kann die Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs beantragt werden.

--> Antrag zur Einleitung des Verfahrens 

Das Landesamt für Schule und Bildung leitet danach das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Förderbedarfs gemäß der Schulordnung für Förderschulen und Grundschulen ein.

Die Diagnostik erfolgt über die Sprachheilschule. Der Bescheid über eine integrative Beschulung erfolgt nach dem Förderausschussgespräch. Im Förderausschussgespräch wird die passende Schule für das Kind festgelegt.